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Handgeknüpfte Teppiche sind die robustesten
handgemachten Knüpfteppiche. Getuftete Teppiche mit
verschiedenen Flortypen oder Schlaufen sind auch
verfügbar allerdings sind die Handgeknüpften die besten
ihrer Art. Gewöhnlicherweise wird die Qualität eines
orientalischen Teppichs anhand der Anzahl der Knoten/
inch (2,54cm2) beurteilt. Desto höher die Knotenanzahl
desto besser die Qualität. Die meist angewandten
Knotenarten für orientalische Teppiche sind der
persische und der türkische Knoten.
Persischer Knoten
Hierbei handelt es sich um einen asymetrischen
Einzelknoten, auch Sennehknoten oder Farsibaff genannt.
Dabei formt der Faden nur eine Schleife um eine der
beiden Ketten. Daher variieren die Florknoten zwischen
den benachbarten und herausstehenden Ketten.
Türkischer Knoten
Dieser Typ ist ein symetrischer Doppelknoten, auch
Ghirdes genannt. Dabei bildet der Florfaden eine
Schlaufe um zwei Ketten. Beide Enden des Florfadens
kommen zwischen beiden Ketten heraus.
Es gibt auch noch eine andere Form, den Juftiknoten.
Dieser kann symetrisch oder asymetrisch sein mit dem
Unterschied das er über vier Ketten gezogen ist.
Tibetischer Knoten
Dieser Knoten verfügt über eine andere Anordnung. Ein
vorrübergehender Stossarm der die Länge des Faserflors
festlegt, wird vor die Kette gesetzt. Ein durchgängiger
Kettenfaden wird über zwei Ketten geschlungen und danach
einmal über den Stossarm. Sobald die Fäden durch sind,
werden die Schlaufen durchgeschnitten um den Knoten zu
formen.
Knotendichte
Diese gilt als ein Massstab für die Qualität eines
Teppichs. Desto mehr Knoten/ inch (2,54cm2), desto
besser die Quality. KPSI (knots per square inch)
beschreibt daher die Dichtheit der Knoten. 80 KPSI oder
weniger kennzeichnen eine niedrige Qualität, 120 bis 330
KPSI mittlere bis gute Qualität. Ab 330 KPSI handelt es
sich um eine sehr gute Qualität und ausschliesslich
feine Stücke. |